Was uns antreibt und wie wir arbeiten
Seit 2019 entwickeln wir Seminare, die komplexe Technologie greifbar machen und Menschen befähigen, generative KI wirklich zu verstehen.
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Wie alles begann und wohin wir uns entwickelt haben
2019 starteten wir mit einer einfachen Beobachtung: Die meisten Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz waren entweder zu oberflächlich oder so technisch, dass sie nur für Spezialisten zugänglich waren. Wir wollten etwas dazwischen schaffen – Seminare, die tief genug gehen, um echtes Verständnis zu vermitteln, aber so strukturiert sind, dass auch Menschen ohne Informatikstudium mithalten können.
Die ersten Seminare fanden in kleinen Gruppen statt. Wir experimentierten mit Formaten, testeten verschiedene Ansätze für die Vermittlung abstrakter Konzepte und lernten vor allem eines: Menschen brauchen konkrete Anwendungsfälle, um KI-Systeme zu begreifen. Theoretische Modelle allein bleiben abstrakt. Aber wenn Teilnehmer selbst einen Prompt optimieren und sehen, wie sich die Ausgabequalität verändert, oder wenn sie nachvollziehen, warum ein Modell bestimmte Muster erkennt und andere nicht, dann entsteht echtes Verständnis.
Mittlerweile haben wir unsere Seminare auf eine weltweite Plattform ausgeweitet. Teilnehmer aus unterschiedlichen Zeitzonen und Branchen arbeiten gemeinsam an Fallstudien, diskutieren ethische Implikationen und entwickeln Strategien für den Einsatz generativer KI in ihren eigenen Kontexten. Die Diskussionen sind oft das wertvollste Element – wenn ein Marketingexperte mit einer Softwareentwicklerin debattiert, wie ein Textgenerator am besten einzusetzen ist, entstehen Perspektiven, die keine Einzelperson allein entwickeln könnte.
Wir haben gelernt, dass gute Bildung Zeit braucht. Unsere Seminare sind keine zweistündigen Überblicksvorträge. Sie erstrecken sich über mehrere Wochen, mit strukturierten Lernphasen, praktischen Übungen und begleiteten Diskussionen. Das Ziel ist nicht, Teilnehmer mit Informationen zu überschütten, sondern ihnen Raum zu geben, Konzepte zu durchdringen und Fragen zu stellen, bis die Antworten wirklich Sinn ergeben.
Dr. Lennart Voss
Leitender Dozent für KI-Entwicklung
Lennart entwickelt seit über einem Jahrzehnt maschinelle Lernsysteme. Sein Fokus liegt darauf, komplexe Algorithmen so zu erklären, dass die zugrundeliegenden Mechanismen verständlich werden – ohne Vereinfachungen, die das Wesentliche verfälschen.
Geschichte der IT und unsere Perspektive
Die Geschichte der IT ist geprägt von Momenten, in denen neue Technologien zunächst unverständlich wirkten und dann plötzlich selbstverständlich wurden. Wir haben gesehen, wie das Internet von einem Forschungswerkzeug zu einer globalen Infrastruktur wurde. Wir haben erlebt, wie mobile Geräte die Art veränderten, wie Menschen Informationen abrufen und kommunizieren.
Generative KI steht jetzt an einem ähnlichen Wendepunkt. Die Technologie existiert, die Modelle werden besser, aber viele Menschen verstehen noch nicht, wie diese Systeme funktionieren und wo ihre Grenzen liegen. Das ist keine Kritik – es ist eine logische Phase. Neue Technologie braucht Zeit, um sich in Arbeitsabläufe und Denkweisen zu integrieren.
Unsere Rolle in dieser Phase ist es, Brücken zu bauen. Wir helfen Menschen zu verstehen, was neuronale Netze tatsächlich tun, warum Trainingsdaten so wichtig sind und welche ethischen Fragen sich stellen, wenn Maschinen Texte generieren, Bilder erstellen oder Entscheidungen vorbereiten. Wir vermitteln nicht nur technisches Wissen, sondern auch die Fähigkeit, kritisch zu hinterfragen – wann macht der Einsatz von KI Sinn, wann nicht, und wie lassen sich Risiken minimieren.
Unsere Entwicklung
2019
Gründung mit Fokus auf strukturierte KI-Weiterbildung für internationale Teilnehmer
2021
Erweiterung auf mehrwöchige Seminarformate mit integrierter Diskussionsplattform
2023
Einführung praxisorientierter Fallstudien zu generativen Modellen und ethischen Implikationen
2024
Entwicklung interaktiver Lernmodule für komplexe Transformer-Architekturen
Aktuell
Kontinuierliche Erweiterung der Seminarthemen mit Fokus auf praktische Anwendung und kritische Reflexion